FAQ
Häufig gestellte Fragen
Beim Thema Heizungstausch bzw. Heizungsmodernisierung kommen immer wieder die selben Fragen auf. Wir haben jahrzehntelange Erfahrung beim Einbau von Pelletsheizungen, Stückholzheizungen oder Wärmepumpen und kennen vor allem auch die Häuser hier in der Region Kaiserstuhl, Emmendingen und Freiburg. Die häufigsten Fragen, haben wir in kurzen Videos beantwortet. Wenn Ihnen ein Thema fehlt, lassen Sie es uns wissen. Wir werden immer wieder Videos ergänzen, ganz individuell zu Ihren Fragestellungen.
Kosten & Förderung
Was kostet welche Heizung im Vergleich?
Wir sind keine reinen „Kesseltauscher" – wir denken in Heizsystemen und erarbeiten für Ihr Gebäude ein individuelles Konzept, mit dem Sie möglichst autark heizen. Zur Orientierung ein Beispielhaus mit rund 2.500 l Öl bzw. 2.500 m³ Gas pro Jahr: Mit einer Pelletsanlage inkl. Solar liegen wir bei ca. 64 Cent pro 10 kWh, mit einer Wärmepumpe bei rund 67–87 Cent – das entspricht jeweils etwa einer Halbierung gegenüber dem staatlichen Energiepreisdeckel. Zukunftsfähig heißt für uns außerdem: weg vom Warmwasser-Vorratsspeicher, hin zur hygienischen Trinkwasserbereitung im Durchlaufprinzip.
Wie sichere ich mir die maximale Förderung?
Wer noch mit Öl oder Gas heizt, zahlt über die CO2-Bepreisung zunehmend drauf – und auch Vermieter müssen sich inzwischen an den Heizkosten beteiligen. Wir arbeiten eng mit einem Energieberater zusammen und sind dadurch immer auf dem neuesten Stand der Förderung, damit Sie die maximale Fördersumme erhalten. Schon kleine Fehler bei der Antragstellung führen zu Ablehnung oder Nachbesserung und kosten Zeit, Geld und Nerven. Bei uns übernehmen das Fachleute – unsere Förderquote liegt bei 100 %: Alle unsere Anträge werden genehmigt und ausgezahlt.
Ablauf & Planung
Wie läuft ein Heizungstausch bei Ihnen ab?
Wir legen großen Wert auf einen reibungslosen Bauablauf und arbeiten mit einem festen, eingespielten Netzwerk an Handwerkern zusammen. Sie haben von der Antragstellung über die Fördergeldabwicklung bis zur Inbetriebnahme genau einen Ansprechpartner – Sie müssen sich um nichts kümmern. Jeder Heizungstausch wird individuell geplant; auf Wunsch nehmen wir auch Ihre Eigenleistung in den Bauzeitenplan auf. Dank strukturierter, eingespielter Abläufe brauchen wir im Schnitt nur ca. 12–14 Werktage – und sorgen mit einem Warmwasserprovisorium dafür, dass Sie während des Umbaus warmes Wasser haben.
Welche Gewerke werden bei einer Wärmepumpen-Modernisierung benötigt?
Bei der Umstellung auf eine Wärmepumpe greifen mehrere Gewerke ineinander – wir koordinieren alles für Sie. Es beginnt mit dem Förderantrag beim Energieberater; anschließend erstellt je nach Größe ein Maurer oder Landschaftsbauer das Fundament, auf dem wir die Wärmepumpe aufstellen. Der Elektriker installiert einen Durchlauferhitzer, damit Sie während der rund zweiwöchigen Arbeiten warmes Wasser haben; danach demontieren wir die alte Anlage (bei Öl inkl. fachgerechter Öltank-Entsorgung), schließen die Wärmepumpe an und verrohren sie. Zum Schluss übernehmen Elektriker und der Werkskundendienst des Herstellers Anschluss und Inbetriebnahme, die Leitungen werden gedämmt – und am Folgetag kommt der Chef persönlich vorbei.
Wärmepumpe
Ist eine Wärmepumpe im Altbau möglich?
Ja, in vielen Altbauten ist eine Wärmepumpe möglich – entscheidend ist, ob das Gebäude dafür geeignet ist. In einer Vorab-Aufnahme prüfen wir Heizflächen und Gebäudezustand (Fenster, Dämmung, Dach, vorhandene Heizkörper). Oft genügt es, punktuell drei bis vier Heizkörper gegen spezielle Wärmepumpen-Heizkörper zu tauschen, um eine hohe Effizienz zu erreichen. Ist ein Gebäude nicht geeignet, empfehlen wir eine Pellet-Hybrid-Wärmepumpe oder ein Pelletheizsystem mit Solarunterstützung – in jedem Fall effizienter als die alte Heizung.
Wo darf das Außengerät der Wärmepumpe stehen?
Eine Wärmepumpe lässt sich nicht überall aufstellen. Je nach Anlagentyp und Größe muss ein Mindestabstand zu Wänden eingehalten werden, sonst arbeitet sie nicht effizient. Das Außengerät darf nicht in einer Senke stehen (dort bildet sich ein „Kältesee") und nicht auf Gehwege oder öffentliche Flächen ausblasen. Auch der Schall ist wichtig: Er wird von Betonwänden reflektiert, weshalb sich Innenhöfe meist nicht als Standort eignen. Wir finden für Ihr Grundstück den passenden, effizienten und rücksichtsvollen Aufstellort.
Was ist ein hydraulischer Abgleich und was bringt er?
Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage so eingestellt, dass jeder Heizkörper bzw. Heizkreis genau die richtige Wassermenge bekommt. Das Ergebnis: gleichmäßige Wärme in allen Räumen, weniger Energieverbrauch, niedrigere Kosten und ein leiserer, effizienterer Betrieb. Besonders für Wärmepumpen ist der Abgleich wichtig – und er ist häufig Voraussetzung für die Förderung. Wir führen ihn fachgerecht für Ihre Anlage durch.
Pellets & feste Brennstoffe
Worauf kommt es bei Pellets- und Stückholzheizungen an?
Kessel für feste Brennstoffe wie Pellets müssen viele gesetzliche Auflagen erfüllen. Die Kessel, die wir anbieten, liegen dank eines zusätzlichen Partikelabscheiders weit unter den Grenzwerten – so haben Sie auch langfristig kein Problem mit Feinstaub. Vor dem Einbau muss zuerst der Schornsteinfeger über das Vorhaben informiert werden, denn für die Abgasführung gelten besondere Ableitbedingungen. Kamine müssen zwingend über den First geführt werden und Mindestabstände zu den Nachbargebäuden einhalten.
Passt eine Pelletsheizung in meinen Heizraum?
Das hängt vom Einbringweg und vom Platz ab. Bei kleinen Einfamilienhäusern mit Gasheizung gibt es oft keinen separaten Kellerabgang, manchmal nur eine enge Treppe – dann lassen wir uns etwas einfallen: Mal wird der Türrahmen ausgebaut, mal die Tür verbreitert. Pellets brauchen außerdem Lagerfläche; bei einer früheren Ölheizung kommen sie dorthin, wo vorher der Öltank stand. Ein Einfamilienhaus benötigt grob 3–5 Tonnen Pellets pro Winter; rund um den Lagerraum ist ein halber Meter Wandabstand einzuhalten, und ab mehr als 6 Tonnen gelten zusätzliche Brandschutzauflagen.
